
Die 700 handwerklich kunstvoll gefertigten Festanstecker, kleine Filzhütchen, waren um 11 Uhr schon vergriffen. „Wir haben mit maximal 800 Besuchern gerechnet“, erzählte Haritzer, der bei der Vorbereitung und dem Transport ein motiviertes Team an der Seite hatte. Am Festplatz, wo die Wanderer von den Mölltaler Alphorn- und Weisenbläsern sowie Trachtenkapelle und Sängerrunde Heiligenblut schwungvoll empfangen wurden, brutzelten in einer großen Feldküche 1200 Portionen Tiroler Gröstl, Käsespätzle und Ritschert, von einem sechsköpfigen Team rund um Martin Gradnegger zubereitet. Am frühen Nachmittag musste man Nachschub in Form von Würstel und Schweinsbraten aus den Heiligenbluter Hotels holen und Kellnerinnen nachorganisieren, schildert Haritzer den großen Andrang. Auch in der Schank hatten Elisabeth Oppeneiger und ihre Helferinnen genug zu tun und von den vielen köstlichen Kuchen der Bäuerinnen blieb kein Krümel übrig.
Inmitten der vielen kulinarisch aktiven Menschen konnten sich die Redner im Festzelt trotz Mikrophon schwer Gehör verschaffen. In Erinnerung blieb das große Lob für die ausgezeichnete Kooperation zwischen Almbauern und Nationalpark Hohe Tauern, was auch dessen Direktorin Barbara Pucker hervorhob. „Es gibt keine Verlierer, nur Gewinner“, bekräftigte Haritzer und der Heiligenbluter Bürgermeister Martin Lackner sprach von einer „Super-Symbiose“ von Landwirtschaft, Natur und Wirtschaft in seiner Gemeinde, in der 1971 der Nationalpark Hohe Tauern als erster und größter Nationalpark Österreichs gegründet worden war. Zwei Drittel der 2252 ha großen Fleißner Ochsenalm, dessen Vieh früher den Ruf hatte, schwer wie Blei zu wiegen, und die 662 ha Futterfläche für 130 GVE und 400 Schafe liegen im Nationalpark. Es gäbe unterschiedliche Interessen, aber eine sehr gute Gesprächsbasis, meinte Sepp Obweger, Obmann des Kärntner Almwirtschaftsvereins und Bundesobmann. „Die Bauern sind unverzichtbar“, betonte Sepp Aberger von der Schutzgemeinschaft, sie würden die Wege, Quellen, Hütten und durch die Almwirtschaft auch die Artenvielfalt erhalten. 90 % des Nationalparks Hohe Tauern seien Alm- und Bauernland, das sei einzigartig in Österreich. „Bauern und Nationalpark gehen in die gleiche Richtung, wenn auch nicht immer auf demselben Weg“. Einigkeit herrschte in der Ablehnung des Großraubwildes. Man verzeichne leider wieder Risse, besonders an der Grenze zu Slowenien und Italien, wo keiner der 3000 Wölfe abgeschossen werde, bedauerte Obweger und dankte wieder Agrarlandesrat Martin Gruber für die Durchsetzung des Alm- und Weideschutzgesetzes. Dieser wiederum hob die wertvolle Arbeit und das Engagement der Almbauern hervor, wovon die Gesellschaft profitiere. „Zusammenstehen und zusammenhelfen“ lautete der Appell des Salzburger Almwirtschaftsvereinsobmannes Sylvester Gfrerer. Zwischen Almwirtschaft, Land Kärnten und Landwirtschaftskammer passe kein Blatt Papier, beschwor Kammerpräsident Siegfried Huber das gute Verhältnis. „Daher sind wir einzigartig erfolgreich in Österreich“.
Inmitten der vielen kulinarisch aktiven Menschen konnten sich die Redner im Festzelt trotz Mikrophon schwer Gehör verschaffen. In Erinnerung blieb das große Lob für die ausgezeichnete Kooperation zwischen Almbauern und Nationalpark Hohe Tauern, was auch dessen Direktorin Barbara Pucker hervorhob. „Es gibt keine Verlierer, nur Gewinner“, bekräftigte Haritzer und der Heiligenbluter Bürgermeister Martin Lackner sprach von einer „Super-Symbiose“ von Landwirtschaft, Natur und Wirtschaft in seiner Gemeinde, in der 1971 der Nationalpark Hohe Tauern als erster und größter Nationalpark Österreichs gegründet worden war. Zwei Drittel der 2252 ha großen Fleißner Ochsenalm, dessen Vieh früher den Ruf hatte, schwer wie Blei zu wiegen, und die 662 ha Futterfläche für 130 GVE und 400 Schafe liegen im Nationalpark. Es gäbe unterschiedliche Interessen, aber eine sehr gute Gesprächsbasis, meinte Sepp Obweger, Obmann des Kärntner Almwirtschaftsvereins und Bundesobmann. „Die Bauern sind unverzichtbar“, betonte Sepp Aberger von der Schutzgemeinschaft, sie würden die Wege, Quellen, Hütten und durch die Almwirtschaft auch die Artenvielfalt erhalten. 90 % des Nationalparks Hohe Tauern seien Alm- und Bauernland, das sei einzigartig in Österreich. „Bauern und Nationalpark gehen in die gleiche Richtung, wenn auch nicht immer auf demselben Weg“. Einigkeit herrschte in der Ablehnung des Großraubwildes. Man verzeichne leider wieder Risse, besonders an der Grenze zu Slowenien und Italien, wo keiner der 3000 Wölfe abgeschossen werde, bedauerte Obweger und dankte wieder Agrarlandesrat Martin Gruber für die Durchsetzung des Alm- und Weideschutzgesetzes. Dieser wiederum hob die wertvolle Arbeit und das Engagement der Almbauern hervor, wovon die Gesellschaft profitiere. „Zusammenstehen und zusammenhelfen“ lautete der Appell des Salzburger Almwirtschaftsvereinsobmannes Sylvester Gfrerer. Zwischen Almwirtschaft, Land Kärnten und Landwirtschaftskammer passe kein Blatt Papier, beschwor Kammerpräsident Siegfried Huber das gute Verhältnis. „Daher sind wir einzigartig erfolgreich in Österreich“.

Inmitten der vielen kulinarisch aktiven Menschen konnten sich die Redner im Festzelt trotz Mikrophon schwer Gehör verschaffen. In Erinnerung blieb das große Lob für die ausgezeichnete Kooperation zwischen Almbauern und Nationalpark Hohe Tauern, was auch dessen Direktorin Barbara Pucker hervorhob. „Es gibt keine Verlierer, nur Gewinner“, bekräftigte Haritzer und der Heiligenbluter Bürgermeister Martin Lackner sprach von einer „Super-Symbiose“ von Landwirtschaft, Natur und Wirtschaft in seiner Gemeinde, in der 1971 der Nationalpark Hohe Tauern als erster und größter Nationalpark Österreichs gegründet worden war. Zwei Drittel der 2252 ha großen Fleißner Ochsenalm, dessen Vieh früher den Ruf hatte, schwer wie Blei zu wiegen, und die 662 ha Futterfläche für 130 GVE und 400 Schafe liegen im Nationalpark. Es gäbe unterschiedliche Interessen, aber eine sehr gute Gesprächsbasis, meinte Sepp Obweger, Obmann des Kärntner Almwirtschaftsvereins und Bundesobmann. „Die Bauern sind unverzichtbar“, betonte Sepp Aberger von der Schutzgemeinschaft, sie würden die Wege, Quellen, Hütten und durch die Almwirtschaft auch die Artenvielfalt erhalten. 90 % des Nationalparks Hohe Tauern seien Alm- und Bauernland, das sei einzigartig in Österreich. „Bauern und Nationalpark gehen in die gleiche Richtung, wenn auch nicht immer auf demselben Weg“. Einigkeit herrschte in der Ablehnung des Großraubwildes. Man verzeichne leider wieder Risse, besonders an der Grenze zu Slowenien und Italien, wo keiner der 3000 Wölfe abgeschossen werde, bedauerte Obweger und dankte wieder Agrarlandesrat Martin Gruber für die Durchsetzung des Alm- und Weideschutzgesetzes. Dieser wiederum hob die wertvolle Arbeit und das Engagement der Almbauern hervor, wovon die Gesellschaft profitiere. „Zusammenstehen und zusammenhelfen“ lautete der Appell des Salzburger Almwirtschaftsvereinsobmannes Sylvester Gfrerer. Zwischen Almwirtschaft, Land Kärnten und Landwirtschaftskammer passe kein Blatt Papier, beschwor Kammerpräsident Siegfried Huber das gute Verhältnis. „Daher sind wir einzigartig erfolgreich in Österreich“.
Elke Fertschey
















